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Vertrieb im Fokus-Modus: Der Powerdialer und neue Import-Wege im Leadmanagement

Der Powerdialer bringt Anruf-Kampagnen, ein Fokus-Cockpit und Gesprächsleitfäden ins Omneya-Leadmanagement. Dazu kommen neue Import-Wege: flexibler CSV-Import, Apollo-Firmensuche und die StoreLeads-Shop-Datenbank. Was die neuen Funktionen im Vertriebsalltag ändern.

5 Min. Lesezeit
Vertrieb im Fokus-Modus: Powerdialer und neue Import-Wege im Omneya Leadmanagement

Vom Verwalten zum Verkaufen

Das Leadmanagement in Omneya war von Anfang an mehr als eine Kontaktliste: Pipelines mit Stufen, Aktivitäten-Timeline, angebundenes E-Mail-Postfach, Reporting, KI-Bewertung. Was bisher fehlte, war der Teil, der im Vertriebsalltag die meiste Zeit kostet: das Telefonieren selbst und die Frage, woher neue Leads überhaupt kommen. Genau da setzt das aktuelle Update an. Zwei große Ergänzungen sind da: der Powerdialer als komplette Telefonie-Arbeitsumgebung und ein Bündel neuer Import-Wege, mit denen Leads ins System kommen, ohne dass jemand sie abtippt.

Der Powerdialer: Anruf-Kampagnen statt Zettelwirtschaft

Der Powerdialer organisiert Telefonvertrieb in Kampagnen. Eine Kampagne ist eine definierte Lead-Menge mit einem Ziel: zum Beispiel alle offenen Leads aus einer Messe, alle warmen Kontakte ohne Aktivität seit zwei Wochen oder eine gespeicherte Ansicht aus der Lead-Liste. Beim Anlegen stehen dieselben Filter zur Verfügung wie in der Lead-Liste: Stufe, Quelle, Label, Status, Temperatur, Verantwortlicher, Zeitraum und Freitextsuche, frei kombinierbar. Ein Live-Zähler zeigt schon vor dem Speichern, wie viele Leads aufgenommen werden. Leads, die bereits in einer anderen aktiven Kampagne stecken, werden auf Wunsch automatisch ausgeschlossen, damit niemand doppelt angerufen wird.

Die Reihenfolge der Warteschlange folgt einer wählbaren Strategie: die besten Scores zuerst, die heißesten Leads zuerst oder die am längsten unberührten. Wer nicht erreicht wird, fällt nicht durchs Raster: Bei besetzt, keiner Antwort oder Mailbox legt die Kampagne den Lead nach einer einstellbaren Wartezeit automatisch wieder vor, mit Obergrenze für die Anzahl der Versuche. Vereinbarte Rückrufe bekommen einen Termin und tauchen zur fälligen Zeit von selbst wieder in der Warteschlange auf. Die Kampagnen-Übersicht zeigt pro Kampagne, wie viele Rückrufe gerade fällig sind.

Das Anruf-Cockpit: ein Lead, volle Konzentration

Abgearbeitet wird im Cockpit, einem Fokus-Modus im Vollbild. Der aktuelle Lead steht groß im Zentrum, mit allen Kontextinformationen. Ein Klick startet den Anruf über die angebundene Telefonanlage, der Live-Status des Gesprächs läuft direkt im Cockpit mit. Nach dem Gespräch erfasst der Agent das Ergebnis: Gesprächsausgang, Notiz, optional ein Stufenwechsel des Leads. Dann kommt der nächste. Wer noch schneller arbeiten will, schaltet in den Auto-Power-Modus: Nach dem Erfassen zählt ein Countdown herunter und startet den nächsten Anruf von selbst.

Der Fortschritt liegt dabei komplett auf dem Server. Browser zu, Mittagspause, Rechnerwechsel: Die Kampagne steht danach exakt da, wo sie stand. Und wer einen Lead überspringt, wählt einen Grund; der Lead bekommt automatisch eine nicht löschbare Notiz in seiner Timeline. So bleibt jederzeit nachvollziehbar, warum jemand nicht angerufen wurde.

Teamarbeit ohne Doppelanrufe

Kampagnen sind teamfähig. Mehrere Agenten arbeiten parallel an derselben Warteschlange, das System teilt jedem den nächsten freien Lead zu und sperrt ihn für die anderen. Bricht jemand ab oder verliert die Verbindung, wird der Lead nach einem Timeout automatisch wieder freigegeben. Optional lässt sich eine Kampagne festen Agenten zuweisen: Ohne Zuweisung steht sie allen offen, mit Zuweisung arbeiten nur die benannten Mitarbeiter daran.

Der Gesprächsleitfaden: das Skript direkt neben dem Anruf

Jede Kampagne verfolgt ein Ziel, also gehört zu jeder Kampagne ein eigener Gesprächsleitfaden. Er wird im Rich-Text-Editor direkt am Kampagnen-Dialog gepflegt und erscheint im Cockpit als eigene Spalte neben dem aktiven Lead; beim Scrollen bleibt er sichtbar. Platzhalter wie Firma oder Ansprechpartner füllen sich pro Lead automatisch, der Agent liest also nie einen generischen Text vor. Der Leitfaden ist zugleich die kuratierte Wissensbasis für die geplante Echtzeit-KI-Unterstützung während des Gesprächs.

Neue Import-Wege: Leads finden statt abtippen

Parallel zum Powerdialer sind die Wege ins System breiter geworden. Der CSV-Import ist flexibler: Eine E-Mail-Adresse ist keine Pflicht mehr, ein einziges zugeordnetes Feld genügt. Damit lassen sich auch Messelisten oder reine Telefonlisten importieren, die früher an der Pflichtvalidierung gescheitert wären.

Dazu kommt die integrierte Firmensuche: Direkt aus dem ERP lassen sich externe Datenbanken durchsuchen und Treffer als Leads übernehmen. Über Apollo funktioniert das für Personen und Firmen, mit Filtern, Bulk-Import ganzer Suchergebnisse und gespeicherten Suchen für wiederkehrende Recherchen. Neu dazugekommen ist StoreLeads, eine Datenbank über E-Commerce-Shops: filterbar nach Land, Shop-System, geschätztem Umsatz oder eingesetzter Technologie. Wer etwa gezielt Shopify-Händler in Deutschland ansprechen will, filtert, prüft die Trefferliste und importiert. Eine Duplikat-Erkennung sorgt in allen Import-Wegen dafür, dass kein Lead doppelt angelegt wird, und die Import-Historie zeigt, was wann übernommen wurde.

Auch bestehende Leads profitieren: Über die Anreicherung holt sich ein Lead anhand seiner Domain aktuelle Shop-Daten als Snapshot in die Detailansicht, auf Knopfdruck aktualisierbar.

Alles auf einem Fundament

Der Powerdialer erfindet die Telefonie nicht neu. Er orchestriert das bestehende Lead-Telefonie-Modul mit Anbindung an Twilio, Telnyx und Sipgate, inklusive Gesprächsaufzeichnung mit Einwilligung und der Anruf-Auswertung mit Zeitreihen, Erreichbarkeits-Heatmap und Conversion-Kennzahlen. Jeder Kampagnen-Anruf landet im selben Protokoll und in der Timeline des Leads wie ein Einzelanruf von der Detailseite. Für den Vertrieb heißt das: eine Oberfläche, ein Datenbestand, keine Insellösung.

Wer das ausprobieren möchte: Das Leadmanagement ist ein buchbares Plattform-Modul. Im Test-System lässt sich der Powerdialer gefahrlos ansehen, die Vision erklärt, wohin die Reise geht, und für Fragen gibt es den direkten Kontakt.

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