Stückliste einmal, Auftrag beliebig oft
Im Produktionsset stehen die Komponenten mit ihrem Verbrauch pro Stück. Jeder neue Produktionsauftrag rechnet daraus die Mengen für die gewünschte Stückzahl, und die Pickliste kommt gleich mit.
Produktionssoftware mit Stückliste, Produktionsauftrag, Arbeitsschritten und Qualitätsprüfung, direkt verbunden mit Lager und Aufträgen.
Du produzierst selbst? Dann zählt jeder Handgriff.
Stückliste, Material, Arbeitsschritte. Verteilt auf Zettel und Köpfe.
Mit Omneya legst du die Stückliste einmal an und startest daraus den Produktionsauftrag.
Dein Team arbeitet Schritt für Schritt, mit Qualitätsprüfung und sichtbarem Fortschritt.
Das Material wird beim Abschluss gebucht. Engpässe siehst du vorher.
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Eine Produktionssoftware hält fest, woraus ein Produkt besteht, wer es in welchen Schritten fertigt und welches Material dafür aus dem Lager geht. In Omneya legst du die Stückliste einmal als Produktionsset an, startest daraus den Produktionsauftrag und arbeitest ihn Schritt für Schritt ab, mit Qualitätsprüfung und sichtbarem Fortschritt. Lager, Aufträge und Produktion greifen dabei auf denselben Bestand zu.
Im Produktionsset stehen die Komponenten mit ihrem Verbrauch pro Stück. Jeder neue Produktionsauftrag rechnet daraus die Mengen für die gewünschte Stückzahl, und die Pickliste kommt gleich mit.
Ein Auftrag besteht aus Arbeitsschritten wie Materialentnahme, Hinweis oder Qualitätsprüfung. Die Prüfung lässt sich nur mit bestanden oder nicht bestanden abschließen, eine Bemerkung gehört dazu, wenn etwas auffällt.
Das Produktions-Dashboard rechnet den Materialbedarf aller offenen und laufenden Aufträge gegen den verfügbaren Bestand. Fehlt eine Komponente, steht sie oben in der Liste, sortiert nach Fehlmenge.
Ein Geschenkset mit vier Teilen klingt einfach. Dann kommt eine Bestellung über 60 Stück, und plötzlich fragt jemand, ob noch genug Schleifenband da ist, wer die Kartons schon gefaltet hat und ob die Charge der Seife notiert wurde. Die Antworten stehen auf einem Zettel an der Werkbank, im Kopf der Kollegin aus der Frühschicht und in einer Tabelle, die seit März keiner mehr gepflegt hat. Und weil das Material nie abgebucht wurde, zeigt der Shop noch Seife an, die längst in Sets steckt.
So sieht der Weg vom Set zum fertigen Produkt in Omneya aus:
Häufige Abläufe speicherst du als Vorlage für die Arbeitsschritte. Fünf Arten stehen zur Wahl, neben Entnahme und Prüfung auch Hinweis, Arbeitsanweisung und Pickliste.
Auf der Auftragsseite zeigt ein Balken, wie viele Schritte erledigt sind, zwei von vier zum Beispiel, und darunter, welche Komponenten schon gebucht wurden. Wer fragt, wie weit das Set für Freitag ist, bekommt die Antwort ohne Rundgang durch die Werkstatt.
Darüber entscheidet eine einzige Einstellung, die Verbrauchsstrategie. Sie gilt für alle Aufträge gemeinsam.
Bei Reservierung passiert beim Start keine Lagerbewegung. Das Material wird beim Abschluss gebucht, zusammen mit dem Zugang des fertigen Produkts. Eine Ausnahme kannst du selbst setzen: Ein Entnahme-Schritt lässt sich so einstellen, dass er beim Abhaken sofort bucht.
Bei Umbuchung wandern die Komponenten schon beim Start in ein eigenes Produktionslager. Im Verkaufslager sind sie damit sofort weg, was bei langen Aufträgen ehrlicher ist, weil der Shop sie nicht mehr anbietet.
Welche Strategie passt, hängt davon ab, wie lange deine Aufträge laufen. Wer an einem Vormittag fertig wird, kommt mit Reservierung gut aus.
Das Produktions-Dashboard zählt den Materialbedarf aller offenen und laufenden Aufträge zusammen und hält ihn gegen den verfügbaren Bestand. Wo mehr gebraucht wird, als da ist, steht die Komponente in der Box „Komponenten-Engpässe“, ganz oben die mit der größten Fehlmenge. Gerechnet wird über alle Lager zusammen. Du siehst also, dass Schleifenband fehlt und wie viel, aber nicht, in welchem Lager.
Eine Software für Produktionsaufträge lohnt sich übrigens früher, als viele denken. Sobald du eine Stückliste verwalten musst, die mehr als drei Teile hat, und mehr als eine Person daran arbeitet, sparst du dir die Rückfragen.
Omneya plant keine Maschinen, Arbeitsplätze oder Schichten, und es gibt keinen Lauf, der aus Mindestbeständen von selbst Produktionsaufträge erzeugt. Stücklisten sind einstufig. Charge und Haltbarkeit des Endprodukts trägst du beim Abschluss selbst ein, sie werden nicht aus den Komponenten übernommen. Eine Kostenkalkulation je Auftrag ist nicht eingebaut. Für eine Fertigung mit Maschinenbelegung brauchst du ein eigenes System, für die Manufaktur mit zehn Leuten an der Werkbank reicht der Umfang in der Regel.
Probier es im Testsystem mit einem Set aus drei, vier Komponenten und einem kleinen Auftrag aus, danach siehst du im Bestand, was gebucht wurde. Alle Funktionen stehen auf der Modulseite Produktion und Fertigung, das Lager dahinter unter Lager und Inventur. Wenn dir der Begriff ERP noch unscharf ist, hilft Was ist ein ERP-System?. Die Pakete findest du unter Preise.
Eine Produktionssoftware verwaltet Stücklisten, Produktionsaufträge und Arbeitsschritte und verbindet sie mit dem Lager. Sie sagt dir, welches Material ein Auftrag braucht, wer gerade woran arbeitet und wann das fertige Produkt im Bestand ist. Bei Omneya ist sie ein Modul der Warenwirtschaft, kein getrenntes Programm.
Das hängt von der Einstellung ab. Mit der Strategie Reservierung passiert beim Start keine Lagerbewegung, gebucht wird beim Abschluss des Auftrags (es sei denn, ein Entnahme-Schritt ist so eingestellt, dass er selbst bucht). Mit der Strategie Umbuchung wandern die Komponenten schon beim Start ins Produktionslager.
Nein, ein Produktionsset löst keine weiteren Sets in sich auf. Brauchst du eine Vorstufe, legst du dafür einen eigenen Produktionsauftrag an und verwendest das Ergebnis als Komponente im nächsten Set.
Nein. Ein Produktionsauftrag kennt Set, Menge, Status und die Zeiten von Start und Abschluss. Eine Kapazitätsplanung für Maschinen, Arbeitsplätze oder Schichten gehört nicht dazu.
Stand: Oktober 2026
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